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Fotos: Ensemble / Tuomas Kotamaa
Iarnvith - Eisenwald

Schlafe mein Kindlein, Schlafe ein
Von draußen kommt die Nacht herein
Schlafe mein Kindlein, träum dich frei
Auch die Angst geht bald vorbei


Die verklingende Stimme einer kranken Mutter und die Stille eines traurigen Vaters, der vergaß wie man spricht. Ihre Tochter, die Zuflucht in einer Waldwelt findet, die sie mit Kreaturen anfüllt. Ein zersprungenes Schlaflied, das Vater und Tochter gemeinsam zu reparieren lernen. Eine Inszenierung über ein Kind auf der Flucht vor der Wirklichkeit und über Erwachsene, die zu erwachsen wurden.

Ist all Schaun und Schein nur Schaum –
Nichts als Traum in einem Traum ?
(E. A. Poe)




Wenn wir Kinder sind sind unsere Eltern unsterblich. Sie können Falten und graue Haare bekommen. Sie können auch krank werden. Aber sie können nicht sterben. Großeltern können dies. Eltern nicht.
Doch was passiert wenn es passiert? Wie geht ein achtjähriges Mädchen mit der Abwesenheit ihrer Mutter um? Und mit der Trauer ihres Vaters?
Dies ist die Geschichte Iarnviths.

Iarnvith ist eine Figurentheaterinszenierung, in der Waldelemente, Alltagsgegenstände und die menschliche Stimme genutzt werden, um die Bühne zu beleben und Klanglandschaften entstehen zu lassen. Das Bühnenbild und die Waldwesen sind unter den Augen des Publikums in stetiger Wandlung. Die drei Spielerinnen sind abwechselnd Figuren- und Schauspieler, Bühnen- und Tontechniker. Ihnen zur Seite stehen Miia, eine Tischfigur, und ihr Vater, ein lebensgroßer zeitungslesender Torso.


Regie: Maija Linturi
Spiel: Mariela Canzler, Perrine Ferrafiat, Lena Kießling
Klangchoreographie: Cécile Thévenot
Ausstattung: Perrine Ferrafiat, Lena Kießling
Gestaltung Werbematerial &
Szenographische Beratung:
Vitalia Samuilova
Dauer: ca. 60 Minuten
Premiere: 07. Oktober 2010.
Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren.
info [at] quoiwasmita . eu